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9th Palestinians in Europe Conference


9. Konferenz der Palästinenser in Europa

Hiermit geben wir bekannt, dass diesjährig die 9. Konferenz der Palästinenser in Europa, so Gott will, am 07.05.2011 von 10.00 – 21.00 Uhr in der Wuppertaler Uni-Halle unter dem Titel „Die Generation der Rückkehr kennt ihren Weg“ stattfinden wird. Die Konferenz ist eine europäische Initiative in der Diaspora lebender Palästinenser.

Auf dieser jährlichen Veranstaltung fordern stets bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Medien das elementare Menschenrecht auf Heimat und Selbstbestimmung für das palästinensische Volk ein.

Die Konferenz ist mittlerweile zu einem populären Sprachrohr für viele Multiplikatoren der palästinensischen Thematik geworden und bildet die gesamte Bandbreite der palästinensischen Gesellschaft ab. Im vergangenen Jahr hielten unter anderem Fadwa Barghouti, Salah Salah, Raif Hussein und Raed Salah Gastworte.

Ferner haben verschiedene Persönlichkeiten internationalen Renommees, wie der niederländische Ministerpräsident a.D. Dries van Agt, die Gattin des Vorsitzenden der EZB a.D. Gretta Duisenberg und die stellvertretende Vorsitzende des Europäischen Parlaments a.D. Luisa Morgantini an den vorangegangenen Konferenzen teilgenommen und Grußworte gehalten.

Die Konferenz ist außerdem eine besondere Gelegenheit mit Palästinensern und Freunden des palästinensischen Volkes in Europa zusammen zu kommen.

Mehr Informationen finden Sie unter:

www.palconference.eu

 

 
Presseerklärung vom 03.05.2011
Die 9. Konferenz der Palästinenser in Europa ist keine Terroristenveranstaltung!

Mit scharfer Entschiedenheit lehnt die Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland die irreführende Berichterstattung der Westdeutsche Zeitung vom gestrigen und heutigen Tage zur 9. Konferenz der Palästinenser in Europa ab. Insbesondere die zitierte Aussage des Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde mit dem Vorwurf, dass „die Stadt Wuppertal die Uni-Halle an Terroristen vermieten würde“ wird eine Strafanzeige nach sich ziehen. „Diese bodenlose und durch nichts gerechtfertigte Unterstellung werden wir nicht hinnehmen“, sagte der Vorsitzende der Palästinensischen Gemeinschaft in Deutschland Dr. Suhail Abu Shammala am heutigen Tag.

„Weder Aziz Dwaik, der Präsident des Palästinensischen Parlaments noch Raed Salah, der israelische Oberbürgermeister von Um-Afahm waren oder sind als Redner in Wuppertal vorgesehen. Diese versuchte Kampagne palästinensische Veranstaltungen in Deutschland zu beschädigen oder zu verhindern kann nicht erfolgreich sein“, führte Abu Shammala weiter aus.

An der seit Jahren jährlich stattfindenden Konferenz haben unter anderem verschiedene Persönlichkeiten internationalen Renommees, wie der niederländische Ministerpräsident a.D. Dries van Agt, die Gattin des Vorsitzenden der Europäischen Zentralbank a.D., Gretta Duisenberg, wie auch Luisa Morgantini, ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Europäischen Parlaments als auch der Erzbischof der Orthodoxen Kirche in Palästina Theodosius Atallah Hana teilgenommen und Grußworte gehalten.

Bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Medien fordern das elementare Menschenrecht auf Heimat für die Palästinenser ein. Ferner verleiht dies Konferenz dem kollektivem Recht der Palästinenser auf Heimkehr im Rahmen der UNO Resolutionen Geltung.

Hauptredner ist in diesem Jahr neben der Holocaust-Überlebenden und Trägerin des Right Livelihood Award („Alternativer Nobelpreis“) Felicia Langer der palästinensische Minister a.D. Mustafa Barghouti. Mitglied des Bundestages Frau Inge Höger wird ebenfalls an der Konferenz teilnehmen und ein kurzes Grußwort halten. Eine weitere prominente Teilnehmerin ist das Fatah/PLO Führungsmitglied Fadwa al Barghouti.

Gerade die Teilnahme von Juden und Christen als auch Muslimen aus allen gesellschaftlichen Schichten des palästinensischen Volks belegt die große Zustimmung zu diesem jährlichen Kongress.

„Wir appellieren an Herrn Rektor Koch, sich vor Äußerungen zu Veranstaltungen umfassend und insbesondere auch durch die Veranstalter selbst informieren zu lassen, bevor er sich öffentlich äußert“, sagte Abu Shammala und äußerte abschließend, „dass die Veranstaltung einen friedlichen Verlauf nimmt, der die berechtigten Anliegen des palästinensischen Volks der Öffentlichkeit näher bringe“.